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Pressebereich

Stahlpreis: Schluss mit den Safeguards auf Einfuhren – kostentreibende Maßnahmen sind nicht WTO-konform

• EU-Kommission hat Gefahr für EU-Stahlproduzenten nicht nachgewiesen

• Entscheidende Bedingungen für Schutzmaßnahme fehlen

• Neue Stellungnahme von IBU und FVK: „Nicht nachbessern, sondern abschaffen“

 

„Die Safeguards sind nicht WTO-konform, das ist nun bestätigt. Die EU-Kommission hätte die Maßnahmen zum Schutz der EU-Stahlhersteller 2019 gar nicht endgültig einführen dürfen, deshalb muss sie diese jetzt stoppen.“ So der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke (FVK) in einer aktuellen Stellungnahme, adressiert an Brüssel. Die Industrievertreter wehren sich gegen die jüngste Absichtserklärung der EU, bei den Safeguards „nachbessern“ zu wollen. IBU-Geschäftsführer Bernhard Jacobs: „Deren massive Mängel sind nicht durch nachträgliches Einbringen von Informationen ‚heilbar‘.“ Für Stahl und Metall verarbeitende Zulieferer sind die Safeguards, die Vormaterialeinfuhren aus Drittländern verteuern, zusätzliche Kostentreiber.

Sieben Industrieverbände warnen: Keine Zeit für Hinhaltetaktik: Energiepreise werfen Automobil-Zulieferer aus der Spur

• Fünf vor zwölf: Enorme Kosten bringen mittelständische Unternehmen in akute Gefahr

• Viele Tausende Arbeitsplätze am Standort Deutschland bedroht

• Sieben Industrieverbände fordern: Entlastungspaket reicht nicht – Politik muss mittelständische Industrie stärker berücksichtigen

 

Explodierende Energiekosten und mangelnde Kundenkooperation werfen Autozulieferer gerade komplett aus der Spur. Und das aktuelle Entlastungspaket wird es nicht schaffen, Unternehmen wieder auf eine sichere Route zu lenken. „Wir erleben bei unseren meist mittelständischen Mitgliedsunternehmen maximale Unsicherheit. Ohne staatlichen Deckel, ein breiteres Stromangebot und unternehmensorientierte Maßnahmen werden die Energiekosten in Deutschland zum maßgeblichen Standortnachteil. Gleichzeitig brauchen die Mittelständler sofortige Unterstützung durch ihre Kunden“, unterstreichen sieben Verbände in einer gemeinsamen Presseerklärung. Sie kommt von den Industrieverbänden Blechumformung (IBU), Massivumformung (IMU) und Härtetechnik (IHT), den Fachverbänden Pulvermetallurgie (FPM) und Metallwaren- und verwandte Industrien (FMI) sowie dem Verband der Deutschen Federnindustrie (VDFI) und dem Deutschen Schraubenverband (DSV).

IBU PROjekt Zukunft macht Mitglieder fit für morgen

• Digitalisierung, IT-/Cybersicherheit, „Flexible Produktion“, Nachhaltigkeit

• Maßnahmen reagieren auf aktuelle Kundenanforderungen – Einstieg noch möglich

• Verband investiert in Zukunftsfelder

Das IBU PROjekt Zukunft geht in die nächste Runde. Die ersten Workshops zu den vier Themenbereichen Digitalisierung, „Flexible Produktion“, Nachhaltigkeit und IT-/Cybersicherheit sind erfolgreich gelaufen. Zahlreiche Mitglieder nutzen die Chance, ihr Unternehmen zu günstigen Konditionen weiterzuentwickeln – einen großen Teil der Projektkosten übernimmt der Industrieverband Blechumformung (IBU). Projektleiterin Kinga Ley freut sich über das große Interesse: „Das Konzept kommt an und steht auch weiteren Mitgliedern offen: Interessierte Unternehmen können direkt – zu einem oder mehreren Themen – in die nächste Workshop-Phase einsteigen.“

„Berliner Mittelstandspolitik muss sich in Südwestfalen erweisen“

• Bundesabgeordnete Timo Schisanowski und Hannes Walter informieren sich bei der Jörg Vogelsang GmbH & Co. KG in Hagen über Lage des Mittelstands

• Energiekosten, Klimavorgaben und Fachkräftemangel bedrohen industrielle Zulieferer

• Gespräch Politik und Mittelstand wichtiger denn je – IBU fördert Austausch

 

Kosten, Klima, keine Fachkräfte – den industriellen Mittelstand drückt es. Die Bundestagsabgeordneten Timo Schisanowski und Hannes Walter machten sich bei Jörg Vogelsang in Hagen ein Bild der Lage. Gesprächspartner waren Geschäftsführer und IBU-Vorstandsvorsitzender Ulrich Flatken, der Betriebsratsvorsitzende Daniel Dzieyk und IBU-Geschäftsführer Bernhard Jacobs. Der Industrieverband Blechumformung fördert den Austausch zwischen Politik und Unternehmen. Gerade auch in Südwestfalen: „Die Berliner Mittelstandspolitik muss sich in dieser Industrieregion erweisen“, so Jacobs.

Energiekosten zerren an automobiler und industrieller Lieferkette: Nur Hersteller können ihre Zulieferer retten

• Liquidität dramatisch gesunken: Zulieferer steuern auf tiefrote Zahlen zu

• Fairness gefragt: Verbände fordern Kostenbeteiligung in der Wertschöpfungskette

• Neue Produktionsstopps drohen: Ohne Hilfe werden Schrauben, Blechteile & Co. fehlen

 

Energiepreise steigen auf das Zwei-, Drei- oder gar Vierfache. Die Liquidität automobiler und industrieller Zulieferer schrumpft drastisch, rote Zahlen sind in Sicht. Und was machen ihre Kunden am Kopf der Lieferkette? Sie ignorieren die Lage. Und riskieren so fehlende Bauteile und neue Produktionsstopps: Ohne Schrauben, Blechteile & Co. werden die Bänder in der Auto-, Waggon- und Windkraftanlagenproduktion stehen bleiben. Die Rettung haben die Hersteller selbst in der Hand: „Unsere Mitgliedsunternehmen aus der Zuliefererindustrie brauchen faire Gespräche und Kunden, die sich an den Energiepreiserhöhungen beteiligen“, fordern führende Verbände. Der dringende Weckruf kommt von den Industrieverbänden Blechumformung (IBU) und Massivumformung (IMU) sowie dem Deutschen Schraubenverband (DSV).

Blechumformung: Kurs halten im Sturm – aber wie?

Digitale IBU-Mitgliederversammlung lieferte Antworten, An- und Aussichten

„Sägen wir an dem Ast, auf dem wir sitzen?“ Mit dieser Frage traf Wirtschaftsjournalist Dr. Rainer Hank auf der digitalen Mitgliederversammlung des Industrieverbands Blechumformung (IBU) ins Schwarze. Energieprobleme, Störungen in Lieferketten, Material- und Rohstoffmangel – dazu die Anforderungen der Transformation zur Elektromobilität. Ein heftiger Sturm schüttelt die Branche gerade durch. Unternehmen brauchen Strategien, um jetzt Kurs zu halten. Hochkarätige Referenten und eine Podiumsdiskussion lieferten Antworten, An- und Aussichten: zu Deliberalisierung und Deglobalisierung, zum Gas- und Ölembargo, zu Resilienz und Finanzkommunikation.

IBU-Mitgliederversammlung: „Gemeinsam den Wandel bewältigen“

Event bietet Orientierungsmöglichkeiten in Phase extremen Drucks: „Nicht allein in Krise verharren“

 

„Gemeinsam den Wandel bewältigen“ lautet das Motto der digitalen Mitgliederversammlung 2022 des Industrieverbandes Blechumformung (IBU) am 5. Mai. In einer Phase maximalen Drucks will das digitale Event Impulse und Informationen zu sich verändernden Märkten liefern. Hochkarätige Referenten bewerten das neue Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft. „Wir werden im Verbandsnetzwerk Orientierungsmöglichkeiten geben. Für Unternehmen ist es jetzt entscheidend, nicht allein in der Krise zu verharren. Deshalb schauen wir gemeinsam nach vorn und bestärken uns darin, konsequent den richtigen Kurs zu halten“, unterstreicht IBU-Geschäftsführer Bernhard Jacobs.

Gespräche auf regionaler Ebene: Industrieverbände informieren Bundestagsabgeordnete über akute Probleme der Autozulieferer

• Abgeordnete Bettina Lugk und Timo Schisanowski im Verbandshaus in Hagen

• Kostenexplosion und Transformation – „brauchen Augenmaß und Technologieoffenheit“

• Politiker sagen angespanntem Mittelstand Unterstützung zu – wollen Dialog fortsetzen

 

Mit Gesprächen auf regionaler Ebene sensibilisieren Industrieverbände Bundespolitiker für die akuten Probleme der Zulieferindustrie. In Hagen trafen die Abgeordneten Bettina Lugk (Märkischer Kreis II) und Timo Schisanowski (Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I) auf Ulrich Flatken, Bernhard Jacobs und Tobias Hain. Der Vorstandsvorsitzende des Industrieverbandes Blechumformung (IBU) und die Geschäftsführer der Industrieverbände Blechumformung (IBU) und Massivumformung (IMU) informierten die Abgeordneten über die Anspannung in den metallverarbeitenden Branchen. „Explodierende Vormaterialkosten und Energiepreise sorgen für finanzielle Engpässe. Diffuse Signale zur Transformation verwirren zusätzlich.“ Dieser riskante Mix gefährde viele qualifizierte Arbeitsplätze. Die Politiker sagten Unterstützung zu und unterstrichen den Wert des Mittelstandes für den Wohlstand Deutschlands.

Fulda: Industrie informiert Abgeordnete über Autozuliefererprobleme

• Abgeordneter Jürgen Lenders trifft Unternehmer und Verbandsvertreter

• Kostenexplosion und Transformation – „brauchen Augenmaß und Technologieoffenheit“

• Teilnehmer unterstreichen Bedeutung technischer und sozialer Infrastrukturen

 

Mit Gesprächen auf regionaler Ebene sensibilisieren Industrieverbände Bundespolitiker für die akuten Probleme der Zulieferindustrie. In Fulda besuchte der Abgeordnete Jürgen Lenders mit dem Wahlkreismitarbeiter Sebastian Koch das Unternehmen Werner Schmid. Die Geschäftsführer Joachim und Matthias Hauß sowie Bernhard Jacobs, Geschäftsführer des Industrieverbandes Blechumformung (IBU), informierten die Herren über die angespannte Branchenlage: Explodierende Vormaterialkosten und Energiepreise schaffen finanzielle Engpässe. Diffuse Signale zur Transformation verwirren zusätzlich. Dieser riskante Mix gefährde viele qualifizierte Arbeitsplätze. Jürgen Lenders sagte Unterstützung zu und unterstrich den Wert des Mittelstandes für den Wohlstand Deutschlands.

Politik trifft Mittelstand: IBU organisiert den Dialog

• Regionale Zusammenarbeit von Politik, Kommunen und Unternehmen wichtig

• Treiber des Mittelstandsdilemmas: stark gestiegene Kosten für Energie, Logistik und Bürokratie

• Standort Deutschland: „Investitionen hier müssen sich auch rentieren“

 

Politik trifft Mittelstand – der oft vernachlässigte Dialog ist für die Industrie jetzt wichtiger denn je. Der Industrieverband Blechumformung (IBU) sprach daher zu Koalitionsbeginn – gemeinsam mit weiteren Verbänden – jeden Bundestagsabgeordneten an. Die Ersten folgen nun dem Aufruf. Christian Haase, MdB in Höxter-Lippe-Gütersloh, traf Verbands- und Unternehmensvertreter bei ARI-Armaturen im ostwestfälischen Schloß Holte-Stukenbrock. Im Fokus standen die Herausforderungen der mittelständischen Zuliefererindustrie. „Das gemeinsame Vorgehen von Politik, Kommunen und Mittelstand ist ein wichtiger Schlüssel zur Lösung aktueller und künftiger Aufgaben“, lautet das Fazit. MdB Haase versprach Unterstützung vor Ort und in Berlin: „Energiekosten und Inflation sind das größte Problem der Wirtschaft in Deutschland. Die Regierung muss jetzt schnell handeln.“

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