Skip to main content

News Rund um den IBU


Erweiterung unseres Leistungsangebotes für assoziierte Mitglieder

Von uns beauftragte Juristen mit Branchenexpertise erstellen Kurzgutachten zu Vertragswerken mit Kunden. Als assoziiertes Mitglied haben Sie zukünftig die Möglichkeit, vorhandene Kurzgutachten aus unserem Pool kostenfrei anzufordern. Ihre Anfrage mit dem zu begutachtenden Vertragswerk richten Sie bitte an die hierfür eingerichtete E-Mail-Adresse rechtsgutachten@industrieverband-blechumformung.de . Wenn ein Poolgutachten vorliegt, erhalten Sie dieses kurzfristig per E-Mail.


Workshop Wissenstransfer - Good Practice-Beispiele als Impulsgeber

Was geschieht mit dem Wissen in Ihrem Unternehmen? Wird das wichtige Kapital definiert, geteilt und weiter gegeben? Oder bewahrt man es lediglich auf, in Archiven und Prozessbeschreibungen? Oder könnte es gar verloren gehen, weil sich niemand darum kümmert, dass es weiter besteht?
Dem wichtigen Thema „Wissenstransfer“ nähert sich der Industrieverband Blechumformung e.V. (IBU) zusammen mit dem Netzwerk Industrie RuhrOst e. V (NIRO) in einem gemeinsamen Workshop am 28. November von 14.00 bis 17.30 Uhr im Colani-UFO in Lünen an.

Wissenstransfer ist ein zentrales Thema und kann immer nur individuell betrachtet werden, da nur eine gute persönliche Beziehung zwischen Erfahrenen und Nichterfahrenen die erfolgreiche Weitergabe von Wissen ermöglicht.

In diesem Workshop dienen Good Practice-Beispiele als Impulsgeber. Drei Referenten mit Expertise werden sehr praxisnah in Kurzvorträgen das Thema abwechslungsreich behandeln. Anschließend kann mit den Experten in Kleingruppen intensiver diskutiert und an individuellen Fragestellungen gearbeitet werden.

Weitere Informationen


Koch Werkzeugbau GmbH neues Mitglied im IBU seit 01.10.18

Die Koch Werkzeugbau GmbH, www.koch-automotive.com, ist Systempartner der Automobilzulieferindustrie und hat Referenzen in den Bereichen Textil- und Lederwarenindustrie, Bürogeräteindustrie, Elektro- und Elektronikindustrie, Energie- und Anlagentechnik sowie Heizungs- und Lüftungsbau.


IBU kämpft beim EU-Hearing gegen Safeguards – Importanstieg für Flachstahlprodukte nicht nachweisbar

Der Industrieverband Blechumformung e. V. (IBU) kämpft gegen die von der EU-Kommission verhängten Safeguard-Maßnahmen. Sie legen vorläufige Importkontingente für bestimmte Stahlprodukte aus Drittstaaten fest. Zentrale Kriterien, wie ein signifikanter Importanstieg aufgrund der US-Zölle, seien insbesondere für Flachstahlprodukte nicht nachweisbar. Die Importquote schütze die Stahlindustrie, aber belaste die Stahlverarbeiter. Darauf wies Rechtsanwalt Tim Lieber hin, der den IBU beim EU-Hearing zum Thema Safeguard im September in Brüssel vertrat. Der Industrieverband hatte bereits im Frühjahr 2018 gegen die Safeguard Investigation Einspruch erhoben. Die im Juli verhängten Vorgaben zu Importquoten gelten vorläufig für 200 Tage, die endgültige Entscheidung soll bis Januar fallen.

WTO-Kriterien nicht erfüllt: EU argumentiert mit veralteten Zahlen

„Wir haben bei dem Hearing in Brüssel deutlich machen lassen, dass die Begründung der EU für Safeguards nicht korrekt ist“, betont IBU-Geschäftsführer Bernhard Jacobs. Zentrale Kriterien der Welthandelsorganisation (WTO) seien ein signifikanter Importanstieg und eine Schädigung der EU-Stahlindustrie. Beide seien nicht erfüllt. Die EU argumentiere erstens mit veralteten Zahlen aus den Jahren 2013 bis 2016. Und zweitens mit den Gesamtzahlen für Stahleinfuhren, die nicht die Menge der Flachstahlprodukte berücksichtigen. „Gerade diese machen aber einen Großteil der Importe aus und sind für unsere Mitglieder relevant. Wir hoffen daher, dass die EU-Kommission unsere Argumente in ihre endgültige Entscheidung, die bis Anfang 2019 fallen wird, miteinbezieht“, so Jacobs weiter.

Nutznießer ist Stahlindustrie, Verlierer sind Stahlverarbeiter

Bereits jetzt kommen erste Stahlpreiserhöhungen. Damit zeigt sich, dass die Begrenzung der EU-Stahleinfuhren den Markt künstlich verknappen und die Preise hochtreiben wird. „Die US-Zölle dienen EU-Anbietern nur als Vorwand für eine Ausschaltung von unliebsamen Importen. Nutznießer ist die deutsche Stahlindustrie, Verlierer sind die stahlverarbeitenden Unternehmen“, erklärt der IBU.

Warum sind Stahlproduzenten schutzbedürftiger?

Für den Industrieverband Blechumformung stellt sich im Kontext der Safeguard-Maßnahmen die Frage der Schutzbedürftigkeit: „Die Renditen der Stahlproduzenten sind sehr hoch. Warum sind sie schutzbedürftig? Und die viel größeren stahlverarbeitenden Industrien in Europa nicht?“ Autobauer, Maschinenbauer und Stahlverarbeiter etc. stellen europaweit 15 Millionen Arbeitsplätze. Die Safeguards schränken sie bei ihrer Vormaterialversorgung stark ein. „Sie behindern industrielle Wertschöpfungsketten, die insbesondere in Deutschland als Standortvorteil gelten.“

Quelle: IBU-Pressemitteilung September 2018


Muster-QSV erleichtert Zusammenarbeit mit Unterlieferanten

Ein Muster zur Qualitätssicherungsvereinbarung (QSV) erleichtert blechumformenden Unternehmen die Zusammenarbeit mit ihren Zulieferern. Der Standard bündelt die Anforderungen der Automobilhersteller. Initiator ist der Industrieverband Blechumformung (IBU) in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen VIA Consult.

 

 

Muster-QSV schafft faire Abläufe innerhalb der Lieferkette

Viele IBU-Mitglieder sind Zulieferer der Automotivebranche. Von ihren Auftraggebern bekommen sie zunehmend vertragsrelevante Vorgaben und Spezifikationen, die sie an Unterlieferanten weitergeben und deren Einhaltung sie garantieren müssen. Dazu gehören Forderungen des QM-System-Standards IATF 16949 oder der Norm ISO 9001, aber auch Einkaufsbedingungen, Logistik- und Verpackungsrichtlinien oder Gewährleistungsbestimmungen. Die neue Muster-QSV macht die Vermittlung dieser Anforderungen einfacher: „Sie schafft faire Abläufe innerhalb der Lieferkette. Und ermöglicht unseren Mitgliedern einen einheitlichen Auftritt gegenüber Unterlieferanten“, unterstreicht IBU-Geschäftsführer Bernhard Jacobs.

Leitfaden ermöglicht individuelle Anpassung an Unterlieferantengruppen

Für den Standard hat der Industrieverband die vielfältigen Vorgaben in puncto QSV vom Beratungsunternehmen VIA Consult analysieren und bündeln lassen. Mithilfe eines ergänzenden Leitfadens können Blechumformer diese Vereinbarung an ihre individuellen Unterlieferantengruppen anpassen – etwa an Produktions- und Rohmateriallieferanten oder Oberflächendienstleister.

Spezifikationen und Anforderungen der Automobilhersteller nehmen zu

Wachsende Spezifikationen und Anforderungen der Automobilhersteller und großen Zulieferer belasten zunehmend die Zusammenarbeit innerhalb der Lieferkette. Deshalb engagiert sich der IBU als Interessenvertreter der Blechumformer für einen Standard, der mehr Transparenz gibt.

Quelle: IBU-Pressemitteilung, September 2018


Daume GmbH neues Mitglied im IBU seit 01.09.18

Die Kompetenzen der Daume GmbH, www.daume-erodiertechnik.de, reichen vom Drahterodieren, Senkerodieren, Start- und Sacklochbohren, CNC- und HSC Fräsen bis hin zum Werkzeugbau sowie Stanz- und Umformtechnik.


Sie haben Fragen zu unserem Verband oder zu bestimmten Themen? Wir helfen Ihnen gerne weiter:

+49 2331 9588–0

E-Mail senden