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Pressebereich

IBU unterstützt Zulieferer bei der Erfüllung von Nachhaltigkeitsanforderungen von Automobilherstellern

Mitgliedsunternehmen sind gut aufgestellt – „VW-Drohung“ läuft ins Leere

Der Industrieverband Blechumformung (IBU) sieht den aktuellen Entschluss von VW, Zulieferer stärker in die Nachhaltigkeit einzubinden, mit Gelassenheit. Ab kommendem Juli macht der Automobilhersteller das Thema zum wesentlichen Vergabekriterium. IBU-Mitglieder gehören zum Kreis der Zulieferer, sind aber in Sachen Nachhaltigkeit bereits gut aufgestellt. Der Verband hat die Anforderungen schon lange auf der Agenda.

IBU und FVK zu Stahlkontingenten der Safeguards: „EU-Kommission soll Länderquoten angemessen ausweiten“

Verbände der Stahlverarbeiter nehmen Stellung zur Überprüfung der Schutzmaßnahmen

 

Eine angemessene Ausweitung von in den EU-Safeguards für Stahl festgelegten länderspezifischen Kontingenten fordern der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke e.V. (FVK). Dies betrifft vor allem die Stahlkategorien 4B und 1. Die Verbände legen eine entsprechende Stellungnahme zu der Maßnahmenüberprüfung vor, die die EU-Kommission Mitte Mai eingeleitet hat. Diese Kontrolle ist nach Ansicht von IBU und FVK auch zu früh und der Beurteilungszeitraum zu kurz. Sie fürchten neue Unsicherheiten und einen Markteingriff. Ihre stahlverarbeitenden Mitglieder sind von den im Februar endgültig eingeführten Schutzzöllen direkt betroffen. Diese sollen eine vermutete US-Zoll-bedingte Handelsumlenkung von Stahl Richtung EU vermeiden und deren Stahlhersteller schützen.

EU-Safeguards auf Stahlimporte

Stahlverarbeiter fordern marktgerechte Gestaltung

Schutzzölle auf Stahlimporte sollen gemäß der EU-Kommission ab Februar 2019 endgültig in Kraft treten und bis Juli 2021 gelten. Der Industrieverband Blechumformung (IBU) hat sich vielfach gegen Safeguards auf Stahlimporte ausgesprochen. Er befürchtet Nachteile für Stahlverarbeiter und preisbeeinflussende Folgen für den Markt. Angesichts der aktuellen Entscheidung verlangen der IBU und weitere Wirtschafts- und Fachverbände zumindest eine markt- und industriegerechte Umsetzung. Sie rufen die Bundesregierung auf, ein Monitoring durch die EU-Kommission einzufordern. Ministerium und Kommission sollen zudem in einer zeitnahen Informationsveranstaltung offene Fragen klären.

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