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Pressebereich

Fulda: Industrie informiert Abgeordnete über Autozuliefererprobleme

• Abgeordneter Jürgen Lenders trifft Unternehmer und Verbandsvertreter

• Kostenexplosion und Transformation – „brauchen Augenmaß und Technologieoffenheit“

• Teilnehmer unterstreichen Bedeutung technischer und sozialer Infrastrukturen

 

Mit Gesprächen auf regionaler Ebene sensibilisieren Industrieverbände Bundespolitiker für die akuten Probleme der Zulieferindustrie. In Fulda besuchte der Abgeordnete Jürgen Lenders mit dem Wahlkreismitarbeiter Sebastian Koch das Unternehmen Werner Schmid. Die Geschäftsführer Joachim und Matthias Hauß sowie Bernhard Jacobs, Geschäftsführer des Industrieverbandes Blechumformung (IBU), informierten die Herren über die angespannte Branchenlage: Explodierende Vormaterialkosten und Energiepreise schaffen finanzielle Engpässe. Diffuse Signale zur Transformation verwirren zusätzlich. Dieser riskante Mix gefährde viele qualifizierte Arbeitsplätze. Jürgen Lenders sagte Unterstützung zu und unterstrich den Wert des Mittelstandes für den Wohlstand Deutschlands.

Politik trifft Mittelstand: IBU organisiert den Dialog

• Regionale Zusammenarbeit von Politik, Kommunen und Unternehmen wichtig

• Treiber des Mittelstandsdilemmas: stark gestiegene Kosten für Energie, Logistik und Bürokratie

• Standort Deutschland: „Investitionen hier müssen sich auch rentieren“

 

Politik trifft Mittelstand – der oft vernachlässigte Dialog ist für die Industrie jetzt wichtiger denn je. Der Industrieverband Blechumformung (IBU) sprach daher zu Koalitionsbeginn – gemeinsam mit weiteren Verbänden – jeden Bundestagsabgeordneten an. Die Ersten folgen nun dem Aufruf. Christian Haase, MdB in Höxter-Lippe-Gütersloh, traf Verbands- und Unternehmensvertreter bei ARI-Armaturen im ostwestfälischen Schloß Holte-Stukenbrock. Im Fokus standen die Herausforderungen der mittelständischen Zuliefererindustrie. „Das gemeinsame Vorgehen von Politik, Kommunen und Mittelstand ist ein wichtiger Schlüssel zur Lösung aktueller und künftiger Aufgaben“, lautet das Fazit. MdB Haase versprach Unterstützung vor Ort und in Berlin: „Energiekosten und Inflation sind das größte Problem der Wirtschaft in Deutschland. Die Regierung muss jetzt schnell handeln.“

Zwischenfinanzierung in der automobilen Lieferkette: Erste OEMs helfen Zulieferern aus der Kostenfalle

 

• Verbände begrüßen Unterstützung der Automobilhersteller - weitere Kunden sollten nachziehen

• Konkrete baldige Abschlüsse überlebenswichtig

 

Die Zahlungsfähigkeit in der automobilen Lieferkette ist durch Materialverteuerung, steigende Energiekosten etc. extrem angespannt. Viele Zulieferer sitzen in der Liquiditätsfalle und warten dringend auf Abschlüsse mit ihren Kunden. Seit Monaten fordern die Industrieverbände Blechumformung (IBU) und Massivumformung (IMU) sowie der Deutsche Schraubenverband (DSV) daher, dass OEMs und Systemlieferanten Verantwortung übernehmen und zu einer Einigung in den Gesprächen kommen. Nun signalisieren erste Automobilhersteller Unterstützung: Sie bieten ihren Lieferanten eine Zwischenfinanzierung an, um ihnen den Materialeinkauf zu erleichtern und ihre Lieferfähigkeit zu sichern. IBU, IMU und DSV begrüßen diese Maßnahme und hoffen, dass andere OEMs kurzfristig nachziehen werden. Sie betonen aber auch: „Dies entspannt die Lage aber nicht. Die Kunden der Zulieferer müssen auch Preisanpassungen final akzeptieren, um dem Lieferanten Planungssicherheit zu verschaffen.“

„Staat darf Probleme nicht noch verschärfen – mittelständische Industrie und Investitionen in Deutschland sind infrage gestellt“

Fünf Zuliefererverbände richten Appell an alle neuen Bundestagsabgeordneten

„Die mittelständische Industrie als Innovationsmotor am Standort Deutschland, ihre Arbeitsplätze und der Wohlstand sind infrage gestellt. Der Staat darf die existenzgefährdenden Probleme nicht noch verschärfen, sondern muss Raum für unternehmerisches Handeln geben.“ Diesen Appell haben fünf Industrieverbände gerade an alle Abgeordneten des neuen Bundestags geschickt. Unterzeichner sind der Industrieverband Blechumformung (IBU), der Industrieverband Massivumformung (IMU), die Fachvereinigung Kaltwalzwerke (FVK), der Deutsche Schraubenverband (DSV) und der Fachverband Metallwaren- und verwandte Industrien (FMI). „Die politischen Vertreter müssen die Probleme unserer Industrien kennen und sollen diese in die politische Abwägung einbringen“, unterstreichen die Organisationen und fordern ein gemeinsames Schultern aktueller Mehrbelastungen entlang der Lieferkette.

Zulieferer bewerten die Verlässlichkeit der Automobilproduzenten mit einem „Mangelhaft“

IBU-Blitzumfrage: Schwankende Abrufe zwingen fast 70 Prozent der Befragten in Kurzarbeit

Produktionsstopps bringen die Abrufzahlen bei Autozulieferern gerade massiv ins Schwanken. Fast 90 Prozent der Teilnehmer einer IBU-Blitzumfrage sind bereits betroffen. 70 Prozent dieser befragten Zulieferer müssen ihre Mitarbeiter deshalb sogar in Kurzarbeit schicken. Der Industrieverband Blechumformung (IBU) vertritt rund 240 Unternehmen bundesweit. Die befragten IBU-Mitglieder sind überwiegend mittelständische Lieferanten der Automobilindustrie.

Produktionsstilllegungen, Marktturbulenzen, Mehrkosten: „Geballte Probleme erfordern Schulterschluss zwischen Automobilindustrie und Zulieferern“

Vier Branchenverbände schreiben gemeinsamen Brandbrief – „Standort Deutschland gefährdet“

Material verteuert, Teile werden nicht abgenommen, Energiepreise steigen. Die Lieferkette der Automobilindustrie steht vor dem Kollaps. „Zerstörerische Markthemmnisse, chipmangelbedingte Produktionsstopps und drastisch gestiegene Energiekosten werden für Zulieferer zum ruinösen Mix. Und gefährden den Standort Deutschland“, so IBU-Geschäftsführer Bernhard Jacobs. Mit einem Brandbrief gehen vier Industrieverbände gemeinsam auf Hauptkundengruppen in der Automobilindustrie zu. Verfasser sind der Industrieverband Blechumformung e.V. (IBU), der Industrieverband Massivumformung e.V. (IMU), der Deutsche Schraubenverband e.V. (DSV) und der Verband der Deutschen Federnindustrie e.V. (VDFI).

 

 

Automobilzulieferer in der Klemme: „Markt ist in Aufruhr – Lage toxisch“

Stahllieferanten wollen Order für 2022 – OEMs schweigen – Mittelständler suchen Gespräch

Stahlpreise, Chipmangel und mangelnde Kommunikation der Autohersteller sorgen bei Zulieferern für eine neue Eskalationsstufe. Sie sitzen zwischen allen Stühlen: Ihre Vormateriallieferanten erwarten Mengenorder für 2022, nennen teilweise aber noch keine Preise. Ihre Kunden schweigen, ignorieren Gesprächswünsche und verschieben zudem kurzfristig Abrufe – aufgrund chipmangelbedingter Produktionsstopps. Das alles torpediert jede Planung. Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands für Blechumformung (IBU), des Industrieverbandes Massivumformung (IMU) und des Deutschen Schraubenverbandes (DSV) bezeichnen die Lage bereits als „toxisch“. Die Verbände fordern dringend eine höhere Dialogbereitschaft der Automobilhersteller.

„Für den Mittelstand denkt die Politik oft zu kurz …“

Interview mit dem IBU-Vorstandsvorsitzenden und neuen WSM-Vizepräsidenten Ulrich Flatken

Ulrich Flatken, Vorstandsvorsitzender des Industrieverbandes Blechumformung (IBU), ist seit wenigen Wochen auch Vizepräsident des Wirtschaftsverbands für Stahl und Metallwaren (WSM). In beiden Funktionen setzt er sich für den Mittelstand ein. Hier ein Interview mit ihm zur Zusammenarbeit mit der Politik, aktuellen Anforderungen und Perspektiven der metallverarbeitenden Unternehmen.

Industrieverbände IBU, IMU und DSV fordern gemeinsam: „Stahlindustrie muss Marktversorgung sicherstellen“

Katastrophale Lage für Zulieferer – Lieferketten drohen zu reißen

Stahl ist knapp und teuer. Materialengpässe belasten Zulieferer extrem, Lieferketten drohen zu reißen. Parallel klettern die Preise auf historische Höchststände. „Eine derart katastrophale Versorgungslage ist unverantwortlich. Wir erwarten, dass die Stahlindustrie in ihrer oligopolistischen Struktur ihrer Verantwortung gerecht wird – und somit die Marktversorgung sicherstellt“, fordern jetzt in einer gemeinsamen Erklärung der Industrieverband Blechumformung (IBU), der Industrieverband Massivumformung (IMU) und der Deutsche Schraubenverband (DSV).

Stahlversorgung sicherstellen: Safeguards sind unnötig

Bedrohung fehlt – Schutzmaßnahmen nicht WTO-konform – Stahlmangel verschärft sich

Die befürchtete Importflut fehlt, Einfuhrquoten sinken, globale Stahlkapazitäten sind überschaubar. Für die EU-Stahlindustrie besteht keine Gefahr – sie profitiert sogar gerade vom Stahlmangel. Trotzdem überprüft die EU-Kommission, ob die Stahlindustrie im Sommer einen wärmenden Wintermantel in Form von Safeguards brauchen könnte. Damit wäre für stahlverarbeitende Industrien mit 3,5 Millionen Arbeitsplätzen das große Frieren angesagt: Ihnen fehlt schon jetzt das Vormaterial, die Preise explodieren, Produktionsstopps drohen. Und mildernden Stahleinfuhren aus Drittländern schieben Safeguards eine Schranke vor. Mit Nachdruck protestieren daher der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke (FVK) in einer Stellungnahme an die EU-Kommission gegen eine mögliche Verlängerung.

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