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Pressebereich

Erst fehlen Chips, dann Stahl: Zulieferer vor Produktionsstopps

IBU: „Erholungsprozess gefährdet“ – Mangel wächst, Lage spitzt sich zu

Keine Chips, kein Stahl. Fehlendes Vormaterial bedroht Automobil-, Maschinenbau- und Elektroindustrie massiv. Zulieferer warten monatelang auf Stahllieferungen und müssen obendrein Höchstpreise bezahlen. Die Lage spitzt sich gerade weiter zu – vielen Sparten droht der Stillstand. Der Industrieverband Blechumformung fordert dringend eine Anpassung von Nachfrage und Produktion.

IBU und FVK erheben Einspruch: Verlängerung der Safeguards auf Stahl nicht WTO-konform

Voraussetzungen fehlen – keine Importwelle in Sicht – Stahlverarbeiter leiden

„Eine Verlängerung der Safeguards auf Stahl wäre nicht WTO-konform.“ Mit klaren Worten reagieren der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke e. V. (FVK) auf den Vorstoß von zwölf europäischen Wirtschaftsministerien – darunter auch Deutschland –, die im Juni auslaufenden Schutzmaßnahmen fortzuführen. Die Verbände monieren beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fehlende Voraussetzungen: Eine Importwelle Richtung Europa ist nicht in Sicht und die Nachfrage weltweit höher als das Angebot. Verarbeitende Unternehmen leider unter Stahlmangel und Höchstpreisen. „Warum sollen neue Einfuhrbeschränkungen initiiert werden, während hiesige Stahlverarbeiter händeringend um Material kämpfen?“, fragt IBU-Geschäftsführer Bernhard Jacobs.

Auf Pandemiekrise folgt Beschaffungskrise: Zulieferer und Automobilhersteller bekommen keinen Stahl

Engpass gefährdet wirtschaftlichen Erholungsprozess – Importbeschränkungen verhindern Beschaffungsalternativen

 

Stahl – vor allem Flachstahl – ist Mangelware. Knapp 90 Prozent der Zulieferer haben Beschaffungsprobleme. Das zeigen erste Ergebnisse einer Blitzumfrage des Industrieverbandes Blechumformung (IBU) vor Weihnachten. Ein Auslöser ist die unterschiedliche Entwicklung von Stahlangebot und -nachfrage. Hinzu kommt, dass Einfuhrbeschränkungen das Ausweichen auf Stahl aus Drittländern erschweren. Der IBU ist alarmiert: „Dieser Versorgungsengpass gefährdet den Erholungsprozess bei Zulieferern und Automobilherstellern“, fürchtet Geschäftsführer Bernhard Jacobs. „Auf die Pandemiekrise folgt die Beschaffungskrise. Die Marktversorgung in Europa muss Vorrang haben vor Anti-Dumping-Maßnahmen und politisch motivierten Importbeschränkungen.“

Veränderte Schutzmaßnahmen für Stahlimporte ab 1. Juli: Verbände der Stahlverarbeiter erleichtert, aber auch besorgt

Freude über ungekürzte Importquoten – Kritik an verschärfter Kontingentvergabe

Erleichtert registrieren die Blechumformer, dass die ab dem 1. Juli 2020 geltenden EU-Schutzmaßnahmen keine Kürzung der zollfreien Importkontingente für Stahl vorsehen. Der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke (FVK) hatten sich im Mai in Brüssel gegen die drohende Herabsetzung der Einfuhrquote ausgesprochen. Ungetrübt ist die Freude dennoch nicht: Sorge bereiten den Verbänden die neuen Verschärfungen bei der Kontingentvergabe. Sie befürchten einen anhaltenden Trend zu protektionistischer Abschottung des EU-Stahlmarktes: „Wir werden wachsam sein und weiterhin die Interessen der Stahlverarbeiter vertreten.“

IBU und FVK intervenieren gegen einseitige EU-Schutzmaßnahmen: „Verringerung zollfreier Stahlimporte unbegreiflich“

Keine Anstiege in Sicht – Quoten gefährden Zulieferer, die Millionen von Arbeitsplätzen stellen

„Eine weitere Reduzierung der Importkontingente für Stahl ist unbegreiflich.“ In einem aktuellen Interventionsschreiben wenden sich der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke (FVK) an das Directorate-General for Trade (DG) der EU-Kommission in Brüssel. Auslöser ist die aktuelle Diskussion und das Monitoring-Verfahren, die zollfreien Einfuhrquoten für Stahl um 75 Prozent zu reduzieren. Diese verschärfte Schutzmaßnahme würde die Stahlindustrie einseitig privilegieren, aber zugleich die stahlverarbeitenden Unternehmen stark schwächen. „Die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlhersteller darf nicht zulasten der Verarbeiter gehen, die ein Vielfaches an Arbeitsplätzen stellen“, warnen beide Verbände.

IBU-Infoservice: Neue Sonder-Website Corona

Aktuelle Fakten, Mustervorlagen und Leitfäden für Unternehmen

Mit der Sonder-Website Corona liefert der Industrieverband Blechumformung (IBU) ab sofort einen aktuellen Infoservice für Unternehmen: mit Fakten zu Kurzarbeitergeld, Finanzhilfen, Steuern, Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Auditierungen im Pandemiefall und vielem mehr. Dazu kommen Mustervorlagen – u. a. für die Kundenkommunikation, zur Steuerstundung oder für die Papierflut mit der Bundesagentur für Arbeit.

Wer zahlt, wenn der Mitarbeiter wegen Corona ausfällt?

Praxisleitfaden zu den arbeitsrechtlichen Folgen der Pandemie

Corona stellt Arbeitgeber aktuell vor völlig unerwartete Fragestellungen. Wer zahlt, wenn ein Mitarbeiter virusbedingt ausfällt? Der Industrieverband Blechumformung (IBU) verweist auf den Praxisleitfaden der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der die arbeitsrechtlichen Folgen einer Pandemie erläutert. Von der Arbeitspflicht über Quarantäne bis zum Vergütungsanspruch.

IBU auf der Blechexpo: Starker Auftritt mit 16 Mitgliedsunternehmen

Wachsendes Interesse am Gemeinschaftsstand – „geballte“ Präsenz schafft Aufmerksamkeit

Zur Blechexpo im November organisiert der Industrieverband Blechumformung (IBU) wieder einen Gemeinschaftsstand. Immer mehr Mitglieder nutzen die Chance, sich im größeren Umfeld zu präsentieren. 2019 werden erstmals 16 Unternehmen dabei sein. Der IBU-Stand ist aufgrund der thematischen Umstrukturierung der Messe umgezogen: Standort ist nun Halle 4, Stand Nummer 4312 und 4312-1. Die Blechexpo läuft vom 5. bis 8. November in Stuttgart – zusammen mit der Schweisstec.

Nachhaltigkeit: IBU macht Zulieferer fit für Anforderungen der Automobilhersteller

Mitgliedsunternehmen gut aufgestellt – Verband beschäftigt sich seit Langem mit dem Thema

VW bindet Zulieferer ab Juli in das Thema Nachhaltigkeit ein und macht es zum Vergabekriterium. Der Industrieverband Blechumformung (IBU) sieht das gelassen: „Viele unserer Mitglieder sind Zulieferer und gut vorbereitet. Wir haben die Nachhaltigkeitsanforderungen längst auf der Agenda und machen Unternehmen dafür fit.“ Die Herstellerseite fordert der Verband auf, weltweit gleiche Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit anzulegen.

Gemeinsame Lösungen gefragt: der Politiker Mathias Heider zu Gast bei Heinrich Huhn

Politiker spricht mit Wirtschaftsvertretern über Umbrüche, Klimapolitik und Standort Deutschland

Politik und Wirtschaft im Dialog: Der Bundestagsabgeordnete Matthias Heider besuchte Heinrich Huhn in Drolshagen - Hersteller von Metallformteilen und Baugruppen. Beide Seiten thematisierten aktuelle Aspekte: von Umbrüchen in der Automobilindustrie bis zur Klimapolitik. "Veränderungen gelingen nur, wenn wir gemeinsam zu Lösungen kommen" so der Initiator Christian Vietmeyer, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbandes Stahl und Metallverarbeitung (WSM). Für den Industrieverband Blechumformung (IBU) war Geschäftsführer Bernhard Jacobs dabei.

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