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Pressebereich

Veränderte Schutzmaßnahmen für Stahlimporte ab 1. Juli: Verbände der Stahlverarbeiter erleichtert, aber auch besorgt

Freude über ungekürzte Importquoten – Kritik an verschärfter Kontingentvergabe

Erleichtert registrieren die Blechumformer, dass die ab dem 1. Juli 2020 geltenden EU-Schutzmaßnahmen keine Kürzung der zollfreien Importkontingente für Stahl vorsehen. Der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke (FVK) hatten sich im Mai in Brüssel gegen die drohende Herabsetzung der Einfuhrquote ausgesprochen. Ungetrübt ist die Freude dennoch nicht: Sorge bereiten den Verbänden die neuen Verschärfungen bei der Kontingentvergabe. Sie befürchten einen anhaltenden Trend zu protektionistischer Abschottung des EU-Stahlmarktes: „Wir werden wachsam sein und weiterhin die Interessen der Stahlverarbeiter vertreten.“

IBU und FVK intervenieren gegen einseitige EU-Schutzmaßnahmen: „Verringerung zollfreier Stahlimporte unbegreiflich“

Keine Anstiege in Sicht – Quoten gefährden Zulieferer, die Millionen von Arbeitsplätzen stellen

„Eine weitere Reduzierung der Importkontingente für Stahl ist unbegreiflich.“ In einem aktuellen Interventionsschreiben wenden sich der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke (FVK) an das Directorate-General for Trade (DG) der EU-Kommission in Brüssel. Auslöser ist die aktuelle Diskussion und das Monitoring-Verfahren, die zollfreien Einfuhrquoten für Stahl um 75 Prozent zu reduzieren. Diese verschärfte Schutzmaßnahme würde die Stahlindustrie einseitig privilegieren, aber zugleich die stahlverarbeitenden Unternehmen stark schwächen. „Die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlhersteller darf nicht zulasten der Verarbeiter gehen, die ein Vielfaches an Arbeitsplätzen stellen“, warnen beide Verbände.

IBU-Infoservice: Neue Sonder-Website Corona

Aktuelle Fakten, Mustervorlagen und Leitfäden für Unternehmen

Mit der Sonder-Website Corona liefert der Industrieverband Blechumformung (IBU) ab sofort einen aktuellen Infoservice für Unternehmen: mit Fakten zu Kurzarbeitergeld, Finanzhilfen, Steuern, Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Auditierungen im Pandemiefall und vielem mehr. Dazu kommen Mustervorlagen – u. a. für die Kundenkommunikation, zur Steuerstundung oder für die Papierflut mit der Bundesagentur für Arbeit.

Wer zahlt, wenn der Mitarbeiter wegen Corona ausfällt?

Praxisleitfaden zu den arbeitsrechtlichen Folgen der Pandemie

Corona stellt Arbeitgeber aktuell vor völlig unerwartete Fragestellungen. Wer zahlt, wenn ein Mitarbeiter virusbedingt ausfällt? Der Industrieverband Blechumformung (IBU) verweist auf den Praxisleitfaden der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der die arbeitsrechtlichen Folgen einer Pandemie erläutert. Von der Arbeitspflicht über Quarantäne bis zum Vergütungsanspruch.

IBU auf der Blechexpo: Starker Auftritt mit 16 Mitgliedsunternehmen

Wachsendes Interesse am Gemeinschaftsstand – „geballte“ Präsenz schafft Aufmerksamkeit

Zur Blechexpo im November organisiert der Industrieverband Blechumformung (IBU) wieder einen Gemeinschaftsstand. Immer mehr Mitglieder nutzen die Chance, sich im größeren Umfeld zu präsentieren. 2019 werden erstmals 16 Unternehmen dabei sein. Der IBU-Stand ist aufgrund der thematischen Umstrukturierung der Messe umgezogen: Standort ist nun Halle 4, Stand Nummer 4312 und 4312-1. Die Blechexpo läuft vom 5. bis 8. November in Stuttgart – zusammen mit der Schweisstec.

Nachhaltigkeit: IBU macht Zulieferer fit für Anforderungen der Automobilhersteller

Mitgliedsunternehmen gut aufgestellt – Verband beschäftigt sich seit Langem mit dem Thema

VW bindet Zulieferer ab Juli in das Thema Nachhaltigkeit ein und macht es zum Vergabekriterium. Der Industrieverband Blechumformung (IBU) sieht das gelassen: „Viele unserer Mitglieder sind Zulieferer und gut vorbereitet. Wir haben die Nachhaltigkeitsanforderungen längst auf der Agenda und machen Unternehmen dafür fit.“ Die Herstellerseite fordert der Verband auf, weltweit gleiche Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit anzulegen.

Gemeinsame Lösungen gefragt: der Politiker Mathias Heider zu Gast bei Heinrich Huhn

Politiker spricht mit Wirtschaftsvertretern über Umbrüche, Klimapolitik und Standort Deutschland

Politik und Wirtschaft im Dialog: Der Bundestagsabgeordnete Matthias Heider besuchte Heinrich Huhn in Drolshagen - Hersteller von Metallformteilen und Baugruppen. Beide Seiten thematisierten aktuelle Aspekte: von Umbrüchen in der Automobilindustrie bis zur Klimapolitik. "Veränderungen gelingen nur, wenn wir gemeinsam zu Lösungen kommen" so der Initiator Christian Vietmeyer, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbandes Stahl und Metallverarbeitung (WSM). Für den Industrieverband Blechumformung (IBU) war Geschäftsführer Bernhard Jacobs dabei.

IBU unterstützt Zulieferer bei der Erfüllung von Nachhaltigkeitsanforderungen von Automobilherstellern

Mitgliedsunternehmen sind gut aufgestellt – „VW-Drohung“ läuft ins Leere

Der Industrieverband Blechumformung (IBU) sieht den aktuellen Entschluss von VW, Zulieferer stärker in die Nachhaltigkeit einzubinden, mit Gelassenheit. Ab kommendem Juli macht der Automobilhersteller das Thema zum wesentlichen Vergabekriterium. IBU-Mitglieder gehören zum Kreis der Zulieferer, sind aber in Sachen Nachhaltigkeit bereits gut aufgestellt. Der Verband hat die Anforderungen schon lange auf der Agenda.

IBU und FVK zu Stahlkontingenten der Safeguards: „EU-Kommission soll Länderquoten angemessen ausweiten“

Verbände der Stahlverarbeiter nehmen Stellung zur Überprüfung der Schutzmaßnahmen

 

Eine angemessene Ausweitung von in den EU-Safeguards für Stahl festgelegten länderspezifischen Kontingenten fordern der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke e.V. (FVK). Dies betrifft vor allem die Stahlkategorien 4B und 1. Die Verbände legen eine entsprechende Stellungnahme zu der Maßnahmenüberprüfung vor, die die EU-Kommission Mitte Mai eingeleitet hat. Diese Kontrolle ist nach Ansicht von IBU und FVK auch zu früh und der Beurteilungszeitraum zu kurz. Sie fürchten neue Unsicherheiten und einen Markteingriff. Ihre stahlverarbeitenden Mitglieder sind von den im Februar endgültig eingeführten Schutzzöllen direkt betroffen. Diese sollen eine vermutete US-Zoll-bedingte Handelsumlenkung von Stahl Richtung EU vermeiden und deren Stahlhersteller schützen.

EU-Safeguards auf Stahlimporte

Stahlverarbeiter fordern marktgerechte Gestaltung

Schutzzölle auf Stahlimporte sollen gemäß der EU-Kommission ab Februar 2019 endgültig in Kraft treten und bis Juli 2021 gelten. Der Industrieverband Blechumformung (IBU) hat sich vielfach gegen Safeguards auf Stahlimporte ausgesprochen. Er befürchtet Nachteile für Stahlverarbeiter und preisbeeinflussende Folgen für den Markt. Angesichts der aktuellen Entscheidung verlangen der IBU und weitere Wirtschafts- und Fachverbände zumindest eine markt- und industriegerechte Umsetzung. Sie rufen die Bundesregierung auf, ein Monitoring durch die EU-Kommission einzufordern. Ministerium und Kommission sollen zudem in einer zeitnahen Informationsveranstaltung offene Fragen klären.

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