Kein Sommerhoch – der Druck bleibt!

- Presse

  • Produktion in der Stahl- und Metallverarbeitung rückläufig.
  • Schwache Nachfrage ist das Ergebnis auch hausgemachter Unsicherheiten.

Kein Sommerhoch für die Stahl- und Metallverarbeiter: Die jüngsten Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung zeigen rückläufige Tendenzen. Im Juli 2025 gab es im Vergleich zum Vorjahresmonat ein 0,8-prozentiges Minus. Im Vergleich zum Vormonat fiel der Rückgang mit minus 4,3 Prozent noch deutlicher aus. Auch die kumulierten Werte für das laufende Jahr – Januar bis Juli – liegen mit minus 2,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die schwache Nachfrage ist das Ergebnis auch hausgemachter Unsicherheiten – der Industrieverband Blechumformung (IBU) fordert konkretes Handeln.

Schwache Dynamik, Auftragslage zu schwach
Die schwache Dynamik unterstreicht die anhaltende Zurückhaltung in der industriellen Nachfrage – die Auftragslage ist alles andere als zufriedenstellend. Zwar erzeugen Großaufträge für die Waffenindustrie vermeintlich positive Impulse, von denen aber die meisten Mittelständler nichts spüren werden.

„Brauchen konkretes Handeln, das unseren Unternehmen in der Blechumformung wirklich hilft“
„Die sinkende Produktion in unserer mittelständisch geprägten Branche ist kein Betriebsunfall, sondern das Ergebnis politischen Verharrens. Kosten, Bürokratie und fehlende Investitionsanreize lähmen den Mittelstand. Wir fordern mit Vehemenz von der Politik und den Sozialpartnern, dass sie schnellstens Maßnahmen ergreifen, die auch dem industriellen Mittelstand wirklich helfen“, unterstreicht IBU-Geschäftsführer Bernhard. Jacobs. „Wir brauchen jetzt keine klugen Reden mehr darüber, warum wir da sind, wo wir sind. Sondern couragierte Führung für Wege aus der Krise.“